Wie geht man mit unlackierten Olivenholz-Küchenhelfern um?

Oftmals sind Gegenstände aus Olivenholz nicht lackiert, weil der natürliche Ölgehalt des Holzes für den Schutz der Produkte für gewöhnlich ausreicht. Das Öl schützt das Olivenholz vor dem Austrocknen und vor Bakterienbefall. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Holz mindestens einmal jährlich oder je nach Gebrauch, mit einem Speiseöl wie zum Beispiel Olivenöl eingerieben wird. Dadurch bleibt der natürliche Schutz aufrechterhalten.

Wenn Sie Ihre Olivenholz-Produkte richtig pflegen, können Sie Ihnen ein Leben lang erhalten bleiben. Das Holz ist nämlich sehr robust und langlebig. Bei der Reinigung sollte man jedoch einige wichtige Dinge berücksichtigen.

Worauf muss man bei der Reinigung von Olivenholz achten?

Am besten ist es, wenn Sie Produkte aus Olivenholz nur mit einem feuchten Tuch reinigen. Achten Sie darauf, die Gegenstände niemals länger im Wasser liegen zu lassen. Das Holz ist zwar bis zu einem gewissen Grad wasserabweisend, aber es kann dadurch einen unansehnlichen Grauschleier entwickeln.

Wenn Sie zum Beispiel Holzbrettchen mit stärkeren Verschmutzungen reinigen möchten, verwenden Sie für diesen Zweck einen weichen Schwamm. Auf Spülmittel sollten Sie dabei verzichten. Nutzen Sie dieses nur, wenn es nötig ist. Produkte aus Olivenholz sollten Sie stets von Hand reinigen und niemals in die Geschirrspülmaschine geben. Bewahren Sie die Gegenstände nicht in starker Kälte oder bei starker Hitze, beispielsweise am Herd auf.

Ist der Verzicht auf Spülmittel nicht unhygienisch?

Olivenholz enthält von Natur aus ätherische Öle, die die Bakterien recht schnell abtöten. Auf Küchenutensilien aus Kunststoff halten sich die Bakterien deutlich länger. Oftmals vermehren sie sich sogar auf Kunststoffgegenständen nach dem Waschen, weil die Brettchen oder ähnliche Gegenstände meistens deutliche Gebrauchsspuren wie Kratzer aufweisen.

Einölen von Olivenholz-Produkten

Gegenstände aus Olivenholz, sollten einmal jährlich oder bei starkem Gebrauch auch häufiger, mit einem Speiseöl wie zum Beispiel Olivenöl eingeölt werden. Dadurch wird der natürliche Schutz des Holzes aufrechterhalten. Manchmal ist das Einölen jedoch gar nicht erforderlich, weil das Holz das natürliche Fett an den Händen aufnimmt oder durch den Kontakt mit Lebensmitteln.

Wenn Sie das Holz einölen möchten, wärmen Sie das Öl auf 50 Grad Celsius auf. Wenn Sie kaltes Öl verwenden, wird das Olivenholz speckig und kann sich schwarz verfärben. Olivenholz verträgt auch Leinöl sehr gut.

Leinöl ist für nahezu jedes Holz geeignet. Allerdings braucht es sehr lange, um in das Holz einzuziehen, weshalb Sie besser auf Leinölfirnis zurückgreifen sollten. Dabei handelt es sich um gekochtes Leinöl. Es ist gesundheitlich genauso unbedenklich wie Olivenöl, da es ein Lebensmittel ist.

Wie kann man die Patina vermeiden

Jedes Holz entwickelt früher oder später eine Patina. Durch das Einölen des Holzes kann die Patinabildung beschleunigt werden. Wenn Sie diese nicht mögen, sollten Sie das Olivenholz nicht einölen. Dadurch lässt sich die Patina nicht verhindern, aber sie bildet sich langsamer.

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