Wie erzeugt die Djembe ihren Ton?

Jede Djembe hat einen anderen Klang. Wie der Ton der Djembe ausfällt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie von der Größe, der Bauweise und der Bespannung. Es gibt verschiedene Trommelfelle, die je nach Trommelfell, Stärke des Trommelfells und Spannungsstärke unterschiedlich klingen.

Jedes Material hat eine bestimmte Schwingungsfähigkeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Material gasförmig, fest oder flüssig ist. Durch die Schwingung entsteht ein Schall, der den Ton angibt. Als Faustregel gilt, je fester ein Material ist, umso besser leitet es den Schall. Durch die Festigkeit des Materials wird der Schall außerdem verstärkt. Je weicher ein Material ist, desto schlechter wird der Schall also weitergeleitet und umso geringer bzw. dumpfer fällt der Ton aus.

Wenn das Trommelfell der Djembe also nicht stark genug gespannt ist, kann die Trommel nicht ihr volles Klangbild entfalten. Ein weiches Kissen dämpft den Schall der Stimme, wenn man es sich vor den Mund hält und zum Beispiel singt. Die Stimme ist nur noch sehr dumpf wahrzunehmen. Anders verhält es sich, wenn man sich eine Dose vor den Mund hält und hinein singt. Der Schall wird trotzdem gut weitergeleitet. Weiche Materialien können die Schallwellen nicht richtig übertragen, sodass sie auf ihrem Weg zum Gehör sozusagen verloren gehen.

Das Holz der Djembe

Das Holz der Djembe ist ebenfalls wichtig für die Toneigenschaften einer Trommel. Durch die Dichte und Faserlänge von bestimmten Hölzern, können sehr gute Toneigenschaften erzielt werden. Je dichter die Holzstruktur und je länger die Fasern sind, desto besser ist das Schwingungsverhalten und damit der Klang. Der Klang wird durch die richtigen Holzeigenschaften klarer. Dies gilt auch für andere Holzinstrumente wie Geigen, Flöten und Gitarren. Auch die Verarbeitung des Holzes wirkt sich auf den Klang eines Instrumentes aus.

Wird eine Djembe aus weichem Holz gefertigt, ist der Klang matter und gedämpfter. Das liegt daran, dass die Zellstruktur des Holzes locker, also weich ist und die Fasern kurz sind. Der Schall wird also nur kurz und nicht lang übertragen. Die Tonschwingung wird sozusagen vorzeitig unterbrochen. Hartes Holz hingegen hat lange Fasern und eine dichte Zellstruktur, sodass der Ton länger bzw. klarer wird.

Die Entstehung des Tons

Wenn Sie mit der Hand auf das Trommelfell trommeln übertragen sich die Schwingungen auf die Luftmoleküle im inneren Hohlraum der Djembe. Dabei ist es wichtig, dass die Djembe sauber gearbeitet ist. Nur wenn die Größe des Hohlraums und der Ton der Trommelschwingung zueinander passen, wird ein sauberer Klang erzeugt. Wenn der Hohlraum nicht zum Ton der Trommelschwingung passt, erstickt der Klang einfach.

Es ist also sehr wichtig, dass sich der Ton in der Trommel entfalten kann. Nur dann können die Luftmoleküle richtig im Hohlraum der Trommel vibrieren und die Luft in Schwingung versetzen und an den Korpus der Djembe weitergeben. Damit dies gelingt, ist es außerdem wichtig, dass die Oberfläche des Holzes so glatt wie nur möglich ist. Wenn die Holzoberfläche der Djembe uneben, rau oder faserig ist, wird der Ton ebenfalls gedämpft.

Die Dicke des Holzes

Auch die Dicke des Holzes spielt eine wichtige Rolle für Klang einer Djembe. Dünne Trommelzargen bringen einen deutlich besseren und klareren Klang hervor als dicke Trommelzargen. Bei Gläsern verhält es sich ebenfalls so. Dünne Gläser bringen einen angenehmeren Ton hervor als dickwandige Gläser.

Bei einer Djembe mit dünner Trommelzarge ist es wichtig, dass sie aus möglichst hochqualitativem Holz gefertigt wurde. Denn nur dann kann die Spannvorrichtung dem Druck dauerhaft standhalten. Die Festigkeit von dünnwandigen Djemben muss dementsprechend sehr hoch sein. Dickwandige Djemben werden aus weichem Holz hergestellt, haben aber einen weniger klaren Ton.

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