Die richtige Pflege für Olivenholz

Olivenholz benötigt durch seine besonderen Eigenschaften nur wenig Pflege, dafür aber die richtige Pflege. Frühstücksbrettchen, Dekorationsartikel und andere Gegenstände zaubern ein schönes mediterranes Flair in die Küche, das Esszimmer oder mit Dekorationsstücken in andere Wohnräume. Damit Sie lange Freude an Ihren Produkten aus Olivenholz haben, reicht sehr wenig Pflege aus. Aber wie pflegt man Olivenholz richtig?

Die Haltbarkeit von Olivenholz lässt sich durch die richtige Pflege erhöhen

Olivenholz ist ein sehr robustes Holz, an dem Sie viele Jahre Freude haben werden. Wenn Sie es richtig pflegen, hält es sogar Jahrzehnte, ohne an seiner Schönheit einzubüßen. Es ist wichtig, dass Sie Produkte aus Olivenholz niemals dauerhaft in Wasser liegen lassen. Am besten ist es, wenn Sie Olivenholz nur mit einem feuchten Tuch reinigen.

Wenn Frühstücksbretter stärker verschmutzt sind, lassen sie sich leicht mit einem weichen Schwamm reinigen. Olivenholz kann auch mit Spülmittel gereinigt werden. Allerdings sollte in diesem Fall nur wirklich wenig Spülmittel zur Anwendung kommen. Olivenholz ist zwar robust, den Gang im Geschirrspüler verträgt es jedoch nicht so gut. Darüber hinaus verträgt das Holz extreme Temperaturschwankungen nicht so gut, da das Holz stetig arbeitet. Es sollte also nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden oder nahe am Herd.

Ist Olivenholz keimfrei?

Olivenholz enthält Öle und antiseptische Stoffe. Aus diesem Grund sterben Bakterien auf Olivenholzprodukten recht schnell ab. Auf Küchengegenständen aus Kunststoff halten sich Bakterien und Keime viel länger auf. Aus diesem Grund müssen Sie auf Küchenutensilien aus Olivenholz nicht wie verrückt herum schrubben oder Spülmittel verwenden, damit es hygienisch rein wird.

Olivenholz hält länger, wenn es regelmäßig eingeölt wird

Olivenholz hält länger, wenn es regelmäßig eingeölt wird. Allerdings ist dies nicht immer zwingend erforderlich und auch davon abhängig, um welches Olivenholzprodukt es sich handelt und wofür es verwendet wird. Für gewöhnlich enthalten Küchengegenstände aus Olivenholz, wenn sie normal verwendet werden und nicht zu lange im Wasser getränkt werden, ausreichend Fett. Schließlich kommen sie mit der menschlichen Haut in Berührung, die immer leicht fettig ist. Das Olivenholz nimmt außerdem die Fette aus Lebensmitteln auf.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass das Holz spröde wird und zu Rissen neigt, können Sie es jedoch gerne mit etwas Olivenöl behandeln. Dabei ist es wichtig, dass das Olivenöl zuvor auf 50 Grad aufgewärmt wird, damit es leichter in die Poren eindringen kann. Wenn Sie kaltes Öl verwenden, wirkt das Holz nach der Öl-Behandlung speckig und kann sich schwarz verfärben.

Olivenholz bildet eine natürliche Patina

Fast jedes Holz bildet im Laufe der Jahre eine natürliche Patina. Während manche Menschen eine Patina ansehnlich und schön finden, mögen andere sie wiederum nicht so gerne. Falls Sie die Patina nicht mögen, ist es wichtig, dass Sie darauf verzichten, das Olivenholz einzuölen. Das Ölen des Holzes kann die Patinabildung beschleunigen. Wenn Sie das Holz nicht ölen, bildet sich die Patina nur sehr langsam.

Andere pflegende Öle

Neben Olivenöl können Sie für die Behandlung Ihrer Olivenholzprodukte auch sogenannte ‚Universalöle‘ wie zum Beispiel Leinöl verwenden. Leinöl eignet sich für die Pflege aller Holzarten. Der Nachteil an Leinöl ist jedoch, dass es im Vergleich zu Olivenöl recht viel Zeit benötigt, um einzuziehen. Mit gekochtem Leinöl, das man auch als Leinölfirnis bezeichnet, geht das Einölen schneller vonstatten. Leinöl ist ebenso wie Olivenöl gesundheitlich unbedenklich, im Gegensatz zu vielen Lacken oder Wachsen. Olivenöl und Leinöl sind schließlich hochwertige Lebensmittel.

Mit diesen Tipps sollten Sie lange Zeit Freude an Ihren Olivenholzprodukten haben!

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