Zu Besuch in Afrika: Die Do’s und Dont‘s

Jedes Land hat seine kulturellen Eigenheiten. So auch die afrikanischen Länder. Damit Sie Fettnäpfchen vermeiden können, sollten Sie einige Regeln beachten. So gibt es zum Beispiel Do’s und Dont’s für die Kleidung, die Begrüßung, Unterhaltungen und das Trinkgeld. Manche Regeln verstehen sich von selbst. Andere wiederum sind für einen Europäer möglicherweise ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Die Do’s und Dont’s der Begrüßung

In Südafrika begrüßt man sich für gewöhnlich mit einem freundlichen ‚Hello‘ oder der Nachfrage nach dem Wohlbefinden. Auch ist es erlaubt, sich mit einem Händedruck zu begrüßen. Dabei nimmt man die offene rechte Hand. Man begrüßt sich niemals mit der linken Hand. Servicekräfte werden Sie mit ‚Madam‘ oder ‚Mister‘ ansprechen.

Die Do’s und Dont’s der Unterhaltung

Die Afrikaner sind ein sehr kommunikatives Volk. Sie verbringen ihre Zeit gerne mit anderen Menschen und unterhalten sich gerne. Besserwisser und Oberlehrer können Sie jedoch nicht leiden. Sie sollten sich also mit Ihrem Wissen ein wenig zurückhalten.

Wichtig ist, dass Sie folgende Themen vermeiden und nicht darüber sprechen:

  • Politik
  • HIV
  • AIDS
  • Kolonialzeit
  • Apartheid
  • Rassismus

 

Bei Gesprächen zu diesen Themen kommt es sehr schnell zu ungewollten Auseinandersetzungen.

Themen, über die Sie unbedingt sprechen sollten, sind Sport, Autos und Ihre Afrikareise.

Do’s und Dont’s des Trinkgeldes

In Afrika gehört es zum guten Ton, dass die Gäste ein kleines Trinkgeld bezahlen. Das Trinkgeld sollte nicht zu hoch, sondern angemessen sein. Als Faustregel gelten die folgenden Werte für Trinkgeld:

  • Restaurants – Hier bezahlt man 10 bis 15 Prozent der Rechnung an Trinkgeld
  • Guides, Fahrer und Ranger – Man bezahlt je nach Länge der Tour 3 bis 5 Euro
  • Taxifahrer – Sie erhalten 10 Prozent der Rechnung an Trinkgeld
  • Unterkünfte – In Unterkünften bezahlt man 2 bis 5 Euro Trinkgeld pro Tag

Do’s und Dont’s der Fotografie

Afrika ist ein faszinierender Kontinent mit faszinierenden Menschen. Manche Menschen sind in wundervoll bunten Umhängen gekleidet und viele Gäste wollen die Einheimischen fotografieren. Sie sollten jedoch weder die Einheimischen noch Mitreisende einfach fotografieren, ohne sie vorher um ihre Erlaubnis gebeten zu haben. Wichtig ist, dass Sie keine militärischen Einrichtungen fotografieren. Dies ist streng verboten.

Auf einer Safari können Sie die Landschaften und Tiere natürlich fotografieren. Halten Sie jedoch immer den Sicherheitsabstand ein, denen die Tourguides Ihnen empfehlen.

Do’s und Dont’s der Kleiderwahl

In Afrika können Sie sich leger kleiden. Zum Beispiel mit Flip Flops und einer kurzen Hose. Für die Afrikaner ist es nur wichtig, dass Sie sich gepflegt kleiden und nicht aufreizend. Sie können also die Kleidung tragen, in der Sie sich wohl fühlen. Für ein Abendessen sollten Sie sich jedoch etwas Eleganteres auswählen. An den Stränden in Afrika ist kein FKK erlaubt!

Do’s und Dont’s auf Safaris

Es ist wichtig, dass Sie auf Ihren Tourguide hören. Lassen Sie stark riechende Lebensmittel in Ihrer Unterkunft. In der Nacht dürfen Sie keinesfalls alleine durch die Lodges oder Safari-Camps laufen, da Sie sonst gefährlichen Tieren begegnen könnten. Falls Sie Ihr Handy mit auf die Safari nehmen, schalten Sie es auf lautlos, um die Tiere nicht zu erschrecken. Sie selbst sollten sich aus diesem Grund ebenfalls leise verhalten. Nehmen Sie nur das nötigste Gepäck mit. Verlassen Sie das Auto nicht und lehnen Sie sich zum Fotografieren nicht zu weit aus dem Fenster. Wenn Sie die Safari auf eigene Faust unternehmen, halten Sie sich dringend an die Regeln des Nationalparks.

Do’s und Dont’s bei einer Einladung zum Essen

Die Afrikaner sind sehr gastfreundlich. Es ist also möglich, dass Sie zum Essen eingeladen werden. Dann sollten Sie zum Dank ein kleines Gastgeschenk mitbringen wie eine Flasche Wein oder Süßigkeiten. Achten Sie darauf, pünktlich zu der Einladung zu kommen und essen Sie Ihren Teller leer!

Worauf Sie außerdem achten sollten

Bestimmte Begriffe sind in Afrika verboten. Vermeiden Sie die Wörter Black, Negro, Dutchmen und idigenous African. Wenn eine Person neben Ihnen steht, halten Sie einen gewissen Abstand.

Leider ist Afrika der Homosexualität gegenüber sehr negativ eingestellt. Falls Sie als gleichgeschlechtliches Paar nach Afrika reisen, verzichten Sie auf den Austausch von Zuneigung oder Zärtlichkeiten wie Küssen und Händchenhalten in der Öffentlichkeit.

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