Afrikanische Bäume und Palmen

Afrika ist ein sehr vielseitiger Kontinent, auch was die Vegetation anbelangt. So gibt es aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen in Afrika verschiedene Pflanzen, Bäume und Palmen. Die Akazie ist zum Beispiel auch hierzulande bekannt. Afrika beheimatet verschiedene Akazienarten. Sie sind dort weit verbreitet und sehr groß. Andere Akazienarten wachsen ähnlich wie Sträucher heran. Die bekannteste Akazienart dürfte die Schirmakazie sein. Sie kommt vor allem in den afrikanischen Savannen vor.

Bäume sind nicht nur Schattenspender

Ein weiterer bekannter afrikanischer Baum ist der Affenbrotbaum. Er kommt in Westafrika, Zentralafrika, Ostafrika und Südafrika vor. Der Baobab, wie der Affenbrotbaum auch genannt wird, ist vermutlich einer der wichtigsten Bäume in Afrika, da er sich vielseitig verwenden lässt. Aus dem Baum lassen sich verschiedene Güter erstellen, wie zum Beispiel die Folgenden:

  • Hüte
  • Kanus
  • Matten
  • Seile
  • Schnüre

Diese Produkte und noch viele andere, werden aus den Rinden des Baobabs hergestellt. Die Jungtriebe des Baums und die Blätter hingegen sind zum Verzehr geeignet. Die Samen des Affenbrotbaums werden geröstet und dann zu Kaffee weiter verarbeitet. Aus den Samen kann außerdem Öl gewonnen werden. Einige Samen werden sogar zum Bierbrauen verwendet.

Die Früchte des Affenbrotbaums sind reich an Vitaminen. Die Menschen verzehren sie unter anderem als Prävention gegen Durchfallerkrankungen. Aus den Früchten wird außerdem Saft hergestellt.

Der perfekte Schattenspender

Die Menschen und Tiere sind natürlich auch auf Schattenspender angewiesen. Einer der wichtigsten Schattenspender ist wohl die Silbereiche. Trotz des Namens hat sie nichts mit der Eiche hierzulande gemeinsam. Die Blätter der Silbereiche schimmern silbern und sehen so ähnlich aus wie Farne. Dieser Baum kann bis zu 20 Meter hoch werden. Zudem wächst er sehr schnell.

Weitere wichtige Bäume sind verschiedene Fikus-Arten, Flammenbäume, Jakaranda, Mangroven und Papayabäume.

Die Palmen-Vielfalt Afrikas

Afrika ist reich an verschiedenen Palmenarten, wie die Kokospalme. Sie ist sehr vielseitig nutzbar. Aus ihr können neben der Kokosmilch und dem Kokos-Fruchtfleisch auch andere Teile der Kokospalme genutzt werden. Aus ihnen werden dann verschiedene Gegenstände hergestellt.

Die Ölpalme kommt in allen tropischen Regionen Afrikas vor. Aus ihr wird unter anderem Palmenöl gewonnen. Dieses Öl dient als Rohstoff für die Herstellung von Kerzen, Kosmetik, Lebensmitteln und Seifen. Aus Palmöl lässt sich sogar Biodiesel herstellen. Die Blätter enthalten einen Saft, der zu Wein oder Schnaps weiter verarbeitet wird.

Weitere bekannte Palmenarten sind die:

  • Fächerpalme
  • Feuerpalme
  • Goldfruchtpalme
  • Palmyrapalme

Die meisten der afrikanischen Palmenarten wurden im Laufe der Jahre kultiviert. Heute kann man sie in Gärten und Parks bewundern. Manche afrikanische Bäume sind auf der ganzen Welt beheimatet. Hierzulande kann man einige von ihnen in Gärten, Wintergärten oder Parks sehen. Hierzulande kann man den Affenbrotbaum zum Beispiel in Kübeln oder als Zimmerpflanze halten.

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