Afrika - Körperschmuck und Schönheitsideale

Ein exotischer Urlaub in Afrika muss kein Lebenstraum bleiben. Safaritouren durch Afrika bedeuten für den Erholungssuchenden ein Abschalten auf ganzer Ebene, ein Eintauchen in eine zauberhafte Natur, die ihresgleichen sucht. Herzliche Gastfreundschaft bleibt den Urlaubern ebenso intensiv im Gedächtnis wie das hautnahe Erleben fremder Kulturen, das an sich schon ein Abenteuer darstellt. Auf keinem Kontinent sind so viele Völker anzutreffen, die sich ihre eigene Kultur so sehr bewahrt haben wie in Afrika.

Die Völkervielfalt in Zentralafrika

Schon rein sprachlich betrachtet ist Afrika höchst interessant: Seit Jahrhunderten leben in Zentralafrika mehr als 3000 verschiedene Völker nebeneinander. In vielen Dörfern, die sogar nebeneinander liegen, werden unterschiedliche Sprachen gesprochen, obwohl die Menschen sogar Ehen miteinander schließen. Bei vielen Safaritouren durch Zentralafrika können Touristen die Völkervielfalt und vor allem traditionelle Feste hautnah miterleben – unvergessliche Erlebnisse sind garantiert und die Freundlichkeit der Menschen ist nahezu unübertroffen.

Kleine Königreiche und Körperschmuck

Viele afrikanische Stämme sind kleine Königreiche geblieben, obwohl sie in Republiken leben. Ein ganz besonderes Kulturgut sind hier die verschiedenen Arten von Körperschmuck. Die Baluba beispielsweise sind in Zentralafrika in der Republik Kongo anzutreffen. Die Frauen verzieren ihre Hüften, ihre Oberschenkel und ihren Bauch mit Narben in Form einer Raute, um sich damit für das andere Geschlecht attraktiv zu machen. Die Massai, die zu den bekanntesten, afrikanischen Völkern zählen, verzieren sich ebenfalls mit Narben. Sie durchstechen außerdem ihre Ohren mehrfach und tragen sehr umfangreichen Ohrschmuck. Auch die Ohrläppchen werden durchstochen, sie werden im Anschluss geweitet und auch mit Schmuck verziert. Die Massai finden sich vorwiegend im Norden von Tansania, aber auch im südlichen Kenia.

Schönheitsideale

Ein äthiopischer Stamm, die Mursi, leben im Nationalpark Mago auf dem Mursi-Plateau. Neben den Narben, mit denen sich viele afrikanische Völker schmücken, betonen die Frauen der Mursi ihre Unterlippe mit Tontellern. Dafür wird die Lippe aufgeschnitten und mit Tontellern immer mehr geweitet. Ein Schönheitsmerkmal bei den Mursi, ohne das eine Frau nicht verheiratet werden kann. Frauen, die sich besonders attraktiv machen möchten, verfahren mit ihren Ohrläppchen auf die gleiche Weise.

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