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Welche Bedeutung haben Rinderherden für die Mursi?

Die Mursi sind ein Stamm, der traditionell Rinder züchtet. Für die Mursi ist die Rinderzucht die Lebensgrundlage. Sie sichern sich durch die Rinder nicht nur ihre Nahrungsmittel, sondern sind zudem bei anderen Stämmen höher angesehen, wodurch sie mehr Macht haben. Es kommt leider immer mal wieder vor, dass starke Regenfälle zum Verlust der Ernte führen. In diesem Fall haben die Mursi immer noch ihre Rinder, die sie gegen Getreide und andere Lebensmittel eintauschen können.

Die Rituale und Traditionen der Mursi

Wie viele andere afrikanische Stämme auch, haben die Mursi ebenfalls bestimmte Rituale und Traditionen, die sie pflegen. Hierzu zählt unter anderem der sogenannte Donga. Der Donga ist ein Stockkampf der unter den Männern verschiedener Mursi-Stämme durchgeführt wird.

Wissenswertes über den Lippenteller

Die Frauen des Mursi-Volkes tragen einen Lippenteller. Dieser gilt als einer der letzten traditionellen Schmuckstücke Afrikas. Im Alter von 15 oder 16 Jahren wird den Mädchen die Unterlippe aufgeschnitten und gedehnt, damit sie einen Lippenteller tragen können.

Wie leben die Mursi heute?

Die Region um den Omo ist sehr schön, weil es dort noch absolut unberührte Natur gibt. Zudem ist dieses Gebiet eines der wenigen Regionen, die kaum bekannt sind. Im Omo-Tal leben viele unterschiedliche Tierarten und verschiedene Stämme. So zum Beispiel auch das Naturvolk der Mursi.

Der Stamm der Mursi

Der Stamm der Mursi lebt im Südwesten Athiopiens. Die Mursi nennen sich selbst Mun. Teilweise leben sie auch im Mago-Nationalpark. Rund 7.500 Menschen gehören diesem Volk an.